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29.06.2010

II. Konferenz „Grenzüberschreitende Raumplanung“ in Stettin

Mit Abschluss der 2. Konferenz „Grenzüberschreitende Raumplanung“ beschlossen drei Woiwodschaften eine Studie zur räumlichen Integration des deutsch-polnischen Grenzgebiets zu verfassen. Dieses Abkommen ist der größte Erfolg der Konferenz in Stettin.

Am 28. und 29. Juni diskutierten die Konferenzteilnehmer über die entwicklungspolitischen Raumplanungsfragen im sog. Oder-Korridor und über die Planungsmaßnahmen in den Meeresgebieten. Die Konferenz wurde unter dem Patronat des Infrastrukturministers der Republik Polen und des Marschalls der Region Westpommern veranstaltet.

Der erste Tag der Konferenz - offiziell durch den Minister für Infrastruktur Cezary Grabarczyk eröffnet – war den Fragen bzgl. der Raumplanungsmaßnahmen im Oder-Korridor gewidmet.

Wichtigster Punkt des Treffens war die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Zusammenarbeit an der Studie über die räumliche Integration des polnischen Teils der deutsch-polnischen Grenze. Die Vereinbarung wurde zwischen dem Ministerium für Infrastruktur, repräsentiert durch den Unterstaatssekretär Olgierd Dziekoński, und den Woiwodschaften Niederschlesien, Lebuser Land und Westpommern abgeschlossen. Der Marschall Wladyslaw Husejko unterzeichnete die Vereinbarung für Westpommern. Dieses Dokument eröffnet offiziell den Weg zur Erstellung einer Studie über die Integration des polnischen Teils des Grenzgebietes und hilft der Entwicklung und Erschließung von Grenzregionen in Polen und in Deutschland.

In vielen Wirtschaftszweigen, insbesondere in der Schifffahrt, dem Energiesektor und dem Tourismus kann man eine wachsende Nachfrage nach maritimem Raum feststellen. So war denn auch die Raumplanung der Meeresgebiete Diskussionspunkt des zweiten Tags der Konferenz.

- Es ist eine sehr wichtige Konferenz für das Ministerium für Infrastruktur. Zum ersten Mal wurde hier über die maritime Raumordnung diskutiert - sagte der stellvertretende Minister für Infrastruktur Anna Wypych-Namiotko.

- Es ist Zeit für die Raumplanung auf den Meeresgebieten - betonte in seiner Rede Kazimierz Szefler, Direktor des Maritimen Instituts in Danzig.

Die Konferenz wurde vom Regionalbüro für Raumplanung der Woiwodschaft Westpommern in Stettin veranstaltet. An der zweitägigen Tagung nahmen mehr als 130 Teilnehmer teil.




Agenda

Ansprechpartner
Justyna Strzyżewska, Katarzyna Ozga
Email: jst@rbgp.pl, katarzyna.ozga@rbgp.pl